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Der Turn- und Spielverein Hollingstedt stellt sich vor

Der Turn- und Spielverein Hollingstedt kann auf ein über 90-jähriges Bestehen zurückblicken. Das ist für wahr ein Meilenstein in der Sportgeschichte des Vereins, der im Laufe der Jahre 1909 bis heute nicht nur Höhen erlebte, sondern auch Tiefen durchstehen musste. Durch den immer wieder tatkräftigen Einsatz einer zielbewussten Vereinsführung und uneigennützigen Mitarbeit seiner Mitglieder ist er zu dem geworden, wie er sich heute darstellt.

Im Frühjahr des Jahres 1909, so heißt es aus den überlieferten Erzählungen, trafen sich in Hollingstedt sportbeflissene Einwohner abends auf dem Schulhof zu gemeinsamen Ballspielen. Aus dieser Begebenheit sollte dann bald etwas mehr entstehen und so wurde von diesen Personen der Turn- und Spielverein Hollingstedt ins Leben gerufen. Schon bald waren es 50 aktive Mitglieder. Die Schulkasse, die Dorfschaft Hollingstedt sowie eine Spar- und Leihkasse gaben eine finanzielle Unterstützung, um die ersten Sportgeräte anzuschaffen.

Im Winter 1910 wurde dann unter großer Beteiligung des Dorfes das erste Turnfest abgehalten. Man begann zunächst mit dem Turnen in allen Altersklassen und dem Schlagballspiel auch wettkampfmäßig. In den 20er bis 40er Jahren konnte man ein starkes Leistungsturnen in verschiedenen Riegen und auch bereits das Faustballspiel verzeichnen. Nebenbei gab es auch eine Leichtathletiksparte. Trotz der schweren Jahre der Kriegsereignisse war der Verein jedoch stets zu aktiver Betätigung bereit.

Ein neuer Anfang begann nach 1946 mit starken Turnriegen, die das Sportgeschehen im Verein prägten und so manchen Vergleichswettkampf bestritten. Aber auch die Leichtathletik, das Faustball- und Handballspiel lebten in alter Form wieder auf. Das Turnen wurde in all den Jahren, wenn auch nicht immer wettkampfmäßig, so doch als Breitensport fortgeführt und ist bei den Kindern die Grundlage für den weiteren sportlichen Aufbau.

Seit 1970 wurde dann wieder das Faustballspielen populär und im Verein bildete sich diese Sparte neu. Als Trainingsplatz stellte spontan unser damaliger 1. Vorsitzende Hans Sommer eine Grünfläche seiner Weide zur Verfügung. Der Erfolg blieb auch nicht aus, so gelang der Herrenmannschaft über die Kreisklasse, die Kreisliga und die Bezirksliga auch einmal der Sprung in die Landes- und Verbandsliga , ja sogar in die 2. Bundesliga. Noch erfolgreicher die Damen des TSV. Nach 6 Jahren 2. Liga gehörten sie der 1. Bundesliga Nord immerhin 3 Jahre an.

Im Mittelpunkt dieser Vereinsarbeit stand stets eine intensive Jugendarbeit, zuerst im Bereich der männlichen und danach auch bei der weiblichen Jugend. Zu Beginn der 80er Jahre stellten sich durch den Gewinn von Landesmeisterschaften und Vizemeisterschaften sowohl in der Halle als auch auf dem Feld große Erfolge ein. Es folgten Teilnahmen an norddeutschen und deutschen Titelkämpfen. Mehrere junge Spielerinnen und Spieler nahmen am Landesauswahltraining teil und spielten bei Ländervergleichswettkämpfen mit. Die Teilnahme an diesen Begegnungen sind immer wieder bleibende Erinnerungen für unsere Jugendlichen.

Nicht vergessen wollen wir an dieser Stelle, dass die Erfolge wohl kaum möglich gewesen wären ohne den engagierten Einsatz von Trainer, Betreuern und Eltern, die nicht nur ihre Freizeit, sondern oft auch finanzielle Mittel zu opfern bereit gewesen sind -und es hoffentlich auch bleiben. Ihnen gebührt der besondere Dank des Vereins.

Im Breitensport bestehen weitere Aktivitäten mit einer Frauen- und Männergymnastik und dem Ringreitersport. Im Sommerhalbjahr wird alljährlich für das Sportabzeichen trainiert und mit der Verleihung zahlreicher Abzeichen abgeschlossen. Eine gute Zusammenarbeit besteht in verschiedenen Sparten mit dem Nachbarverein, dem TSV Delve.

Für den durchzuführenden Sportbetrieb steht dem Verein im Winterhalbjahr an der Grundschule in Delve eine Kleinturnhalle sowie für Ballspiele die Großsporthalle "Norderhamme" des Amtes Kirchspiellandgemeinde Hennstedt in Hennstedt zur Verfügung. Ein langersehnter Wunsch des Vereins erfüllte sich im Jahre 1984. Mit viel Eigenleistung der ganzen Dorfgemeinschaft konnten in Verbindung mit dem Bau eines neuen Feuerwehrgerätehauses auch ein Sportanbau in Form eines Gemeinschaftshauses sowie ein Sportplatz erstellt werden. Als sportliches Domizil der Aktiven beherbergt es die überaus zahlreich errungenen Pokale, Medaillen und Erinnerungsgaben, wahrlich auch ein Spiegelbild der Faustballaktivitäten.

Diese Anlage ist heute Mittelpunkt des dörflichen Gemeinschaftslebens.
 
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